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Waldbesucher und Wanderer

Liegen gelassener oder weggeworfener Abfall kann den Wildtieren Schaden zuführen. Benützen Sie deshalb immer die vorhandenen Abfallkörbe und halten Sie deren Umgebung immer sauber. Packen Sie doch leere Flaschen, Folien und Dosen wieder in Ihren Rucksack ein und entsorgen Sie diese Sachen zu Hause. Manchmal kommt es leider auch vor, dass Sperrgüter einfach in den Wäldern deponiert werden. Tun Sie so was bitte nicht. Wir sollten vielmehr Ehrfurcht und Respekt vor dem Wald zeigen. Sie werden zufrieden mit sich selber sein etwas Sinnvolles für Wald und Wild getan zu haben.

 

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Jogger und Sportler

Ihr gesunder Sport ist für Wald und Wild kaum störend. Dem ist aber nur so, wenn Sie die vorhandenen Wege nicht verlassen. Anders wäre das, wenn Sie kreuz und quer durch Gehölz rennen. Dies würde sich für das Wild störend auswirken und eine Unruhe auslösen. Sollten Sie Orientierungsläufer sein, empfehle ich Ihnen, vor der Routenwahl die Verbindung mit dem örtlichen Jagdaufseher zu suchen. Der hilft Ihnen. Den Jungwuchsflächen sowie den Ruhezonen auszuweichen.
 

Hundehalter

„Meiner tut das nicht“ Immer wieder höre ich diesen Satz, wenn ich mich mit Waldbesuchern unterhalte. Dieses Thema kann, wenn man nicht vernünftig kommuniziert miteinander, ein Konfliktherd werden. Grundsätzlich ist es so, dass „Alle“ Hunde jagen, oder würden es zumindest gerne tun! Dies ist jetzt einfach ihr Urtrieb. Ich persönlich vertrete die Meinung und dies setze ich mit meinem Hund auch in die Tat um: „Dass jeder Hund im Wald, oder an den Waldsäumen an der Leine zu führen sind.

Und zwar während des ganzen Jahres. Nicht nur, wie es das Gesetz vorschreibt von April-Juli, während der Setzzeit des Rehwildes. Probieren Sie doch mal folgendes aus: Teilen Sie die Freizeit mit Ihrem Hund einfach auf. Gehen Sie dem Spieltrieb (welches ja der Hund unbedingt braucht) in offenem Gelände nach. Vorteil: Sie haben immer die Übersicht über Ihren Hund und niemand wird gestört. Der andere Teil ist der erholsame und ruhige Teil. Indem Sie mit Ihrem Hund an der Leine geführt die Ruhe des Waldes geniessen können.

 

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Vorteil: Sie haben ein wohltuendes Gefühl in sich, das richtige zum Wohle von Wald und Wild zu tun.

 

Autofahrer

Ich selber bin kein Autofahrer, aber immer wenn ich mal in einem Auto sitze, so merke ich, dass es die Automobilisten Heutzutage auch nicht mehr einfach haben. Des halb schlage ich Ihnen vor, dass Sie nebst dem Beachten von Wildwarntafeln, mal die Geschwindigkeit bei Walddurchfahrten und Waldsäumen drosseln und geniessen Sie auf diese Art den gemütlicheren Teil des Autofahrens. Damit tun Sie sich selbst und auch dem Wild etwas Gutes. In der Dämmerung und in der Nacht ist das Wild viel unterwegs. Warum?

Viele Wildarten wie Reh- und Schwarzwild sind zu Nachtaktiven Wildtieren geworden. Dafür sind wir Menschen verantwortlich. Natürlich meine ich damit nicht nur die Autofahrer! Aber der Störfaktor spielt dabei eine wesentliche Rolle. Dazu kommt noch, dass die Lebensräume und Grundlagen sich total verändert haben. Deshalb, wenn Sie während des Fahrens Wild sehen: „Achtung!!“ Dabei ist unbedingt zu beachten, dass es sich selten um ein einzelnes Tier handelt. Meistens kommen noch weitere hinterher. Schalten Sie sofort auf Abblendlicht um. Oder mehrmaliges Hupen kann auch gut helfen.

Verkehrsunfälle mit Wild sind manchmal auch bei bestem Willen nicht zu vermeiden. In so einem Fall sollten Sie sofort den Wildhüter alarmieren lassen und falls nötig die Polizei. Den Wildhüter sofort zu alarmieren ist deshalb wichtig weil: Angefahrenes Wild, welches nach dem Unfall fliehen kann, ist ganz sicher verletzt! Da muss der Wildhüter mit Hund eine Suche einleiten. Es ist für den Wildhüter sehr wichtig, dass er das Stück so schell wie möglich findet, um es dann mit einem Fangschuss von seinem Leiden erlösen kann.

In der Jägersprache nennt man diese Art von Wild (Fallwild) Dabei muss man wissen, dass jedes Stück Wild, welches wie auch immer zur Strecke kommt, gemeldet werden muss. Wer sich Unfallwild aneignet, macht sich strafbar.

 

Skifahrer und Langläufer


Der Winter ist die Notzeit für unser Wild. Bleiben Sie bitte immer auf den markierten Pisten und Loipen. Aufgescheuchtes Wild verbraucht bei panikartiger Flucht zehnmal mehr Kalorien als im Ruhezustand. Es verliert seinen Fettvorrat vorzeitig, kann verstärkt Verbissschäden verursachen, ja sogar verhungern. Deshalb und auch zu Ihrer persönlichen Sicherheit, sollten Skipisten und Loipen nicht verlassen werden. Die zum Schutz von Wald und Wild.
 

Reiterinnen und Reiter

Bleiben Sie auf den markierten Reitwegen und Strassen. Wer quer durch den Wald reitet, beunruhigt sämtliches Wild und schädigt Jungpflanzen, Sämlinge und Wurzeln. Geniessen Sie zusammen mit Ihren Herrlichen Tieren (Pferde) die Erholung in den Wäldern. Bei ReiterInnen fällt mir manchmal auf, dass ich ihre Unterhaltung bereits aus 200 m Entfernung Wörtlich mithören kann. Behalten Sie doch Ihre Geheimnisse für sich und Unterhalten sich etwas leiser.
 

 

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